Raumpionierstation Westmecklenburg

Die Raumpionierstation „Oberlausitz“ hat ein Geschwisterchen bekommen. Es heißt „Westmecklenburg“ und befindet sich ganz im Norden der Republik kurz vor der Ostsee. Mein Name ist Malte und ich bin bewusst von Berlin auf diesen Hektar Land in Westmecklenburg gezogen, um dem selbstbestimmten Leben näher zu kommen.

Logo Westmecklenburg

Schnell bin ich auf die Raumpioniere Arielle und Jan in der Oberlausitz aufmerksam geworden und war von der Idee überzeugt. Viele Menschen haben eine Sehnsucht „anders“ zu wohnen und zu leben. Sie sind neugierig auf das Land und wollen es sich konkret anschauen. Wie haben es andere gemacht? Welche Erfahrungen waren prägend? Wie ist das mit dem Dorfleben und dem Jobangebot? Hier können die Raumpioniere helfen und sehr authentische Einblicke geben; von nun an auch in Westmecklenburg.

Wir wollten eigentlich noch gar kein Eigentum kaufen. Ich hatte gerade im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin meinen ersten Job gefunden. Aber dann haben wir einen alten Bahnhof im Radegasttal zwischen Lübeck und Schwerin entdeckt. In der alten Wartehalle ist jetzt unser Wohnzimmer, im Raum des früheren Ticketverkaufs ist das Esszimmer. Wir waren sofort begeistert. Dazu einen ganzen Hektar Land und eine Regionalbahn neben der Küche, die mich in 30 Minuten zur Arbeit nach Schwerin bringt. Wer sich nur kurz ein wenig umschaut, wird sofort ganz viele wunderbare Orte in der näheren Umgebung finden, die sich für ein möglichst selbstbestimmtes Leben auf dem Land eignen. Auch die Verfügbarkeit von Breitband und Mobilfunk wird in naher Zukunft geregelt sein. Es wird überall fleißig gebaggert.

Oft ist die Jobsuche eine zentrale Frage und nach meiner Überzeugung ein Mythos. Ich glaube, wer auch nur ein wenig flexibel ist und im Gehalt Abstriche machen kann, wird zügig etwas finden. Denn Mecklenburg-Vorpommern wird bis 2035 ca. 20% des Erwerbspersonenpotenzials verlieren. Das ist eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung. Gleichzeitig bietet diese Entwicklung eine unglaubliche Chance, die Gestaltungsspielräume für die nächste Generation eröffnet.

Seit wenigen Monaten haben wir  fünf Wollschweine im Garten. Ringel-Inge, Kuschel-Kuno und ihre Freunde lassen sich gerne von uns kratzen (und füttern). Für mehr Infos, schaut doch mal beim Deutschlandfunk vorbei.

 

Wenn Ihr also überlegt nach Westmecklenburg oder irgendwo anders auf das Land zu ziehen und noch offene Fragen habt, meldet Euch gerne. Wie verlief die Jobsuche? Wie funktioniert das soziale Netz vor Ort? Wie fühlt sich das Leben ohne Trubel und Hektik an? Wie finde ich heraus, ob es mir gefallen könnte? Ich kann helfen, hierfür Antworten zu finden.

Falls Ihr das Landleben konkret ausprobieren wollt, könnt Ihr gerne in unserer kleinen Ferienwohnung im ersten Stock einziehen. Dort schlief früher schon der Bahnwärter. Platz für Bullies und Wohnwagen haben wir natürlich auch, genauso wie Zeit für einen persönlichen Kaffee vor Ort.

Ihr seid herzlich willkommen!

 

Habt Ihr Lust? Dann meldet Euch gerne